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Farben, Materialien, Charakter: Wohnen mit Natur

Wohnen mit Natur? Nach all den Jahren, in denen auf Klavierlack-Optik gesetzt wurde, setzt sich wieder eine Gegenbewegung durch: Wohnen mit natürlichen Materialien und Farben.

Wie man es von Trends aus der Mode und anderen Bereichen kennt: Es gibt kaum einen Trend ohne einen kurze Zeit später einsetzenden Gegentrend.

Jahrelang sind wir mit knallengen Jeans rumgelaufen, so finden sich seit Monaten bereits wieder die Schlaghosen in den Fashionmagazinen wieder, sogar in Ultrahochwasser, kurz: „Culottes“ genannt.

Bei Wohn- und Einrichtungstrends gibt es diese Bewegungen genauso. Die einen rufen: Industrie-Stil! Die anderen antworten: Landhaus! Die einen rufen: Beton! Die anderen antworten: Holz und Wolle!

Wie soll man da nur noch durchblicken und sich mal entscheiden? Eigentlich geht das doch ganz einfach: Bei mir Zuhause darf nur einziehen, was mir wirklich gefällt.

Tja, eigentlich eben. Und so bin ich jetzt ganz froh, dass die knallrote Hochglanz-Küche damals doch nicht mit eingezogen ist. Ähäm. Aber das ist ein anderes Thema.

Natur-Farben

Jetzt geht es aber um das Trendthema: Natur. Natürliche Farben und Materialien mit dementsprechenden Oberflächen. Von Grau über Blautöne und Braun bis Beige oder sanfte Grüntöne ist so einiges dabei.

Eine Harmonie entsteht dabei, wenn man keine puren Knallfarben einsetzt, sondern die Farben immer mit einem Grauanteil gemischt sind.

Um sich inspirieren zu lassen, kann man sich einfach beim nächsten Waldspaziergang ein paar Blätter und besonders schöne Gräser mitbringen. Schnelle Fotos mit dem Handy gehen natürlich auch.

Zuhause lege ich dann meist Stoffproben und Farbkarten nebeneinander, um zu schauen, ob die Farben miteinander harmonieren. Dann wird ausgewählt und hole Decken und Bezüge aus dem Schrank – und vielleicht landet beim Shopping auch mal das ein oder andere neue Teil mit an der Kasse.

Natürliche Materialien

Aufmerksame Leser haben ja schon gelesen, dass ich Kork als Trendmaterial sehr gut finde und gerne eine komplette Büro-Korkwand hätte.

Erster Erfolg: Auf meinem Nachtschrank liegt ein dicker Topfuntersetzer aus Kork.

Der schnellste und günstigste Weg, Kork als Fläche in mein bestehendes Mobiliar zu integrieren und außerdem schützt er vor hässlichen Kaffeeflecken auf dem Nachttisch.

Den Klassiker kennt sicher jeder von euch und hat ihn Zuhause: Holz ist natürlich eins der Materialien der ersten Wahl, wenn es um Natürlichkeit geht.

Neben Holz und Kork kann man mit Stein und Marmor eine kühle Nuance dazugeben, die mit dicken Schurwolldecken oder -kissen wieder gemildert werden kann.

Tolle Ideen geben auch die Fotos auf Pinterest von dem Account des „Hipster-Appartments“.

Natürliche Möbel

Natürliche Möbel? Jetzt denkt ihr wahrscheinlich – nun gut, jetzt ist sie durchgeknallt.

Nein, nein ich meine damit einfach Möbel, die sich natürlich anfühlen und gut mit der gesamten Einrichtung harmonieren.

Möbel, die bereits seit Jahren in Gebrauch sind wie ein altes Ledersofa, das schon seine blankgeriebenen Stellen hat, fühlt sich viel natürlicher an als eine komplette Wohnzimmerausstattung im „Neugekauft-Look“.

Nun muss man nicht bei Oma Erna als Erbschleicher schon mal ein paar Möbel abstauben, sondern kann auch auf andere Weise zu besonderen Einzelstücken kommen.

Bei Yellow Lemon etwa im Bikini Haus Berlin gibt es tolle Vintage-Designer-Möbel mit Charakter – und Geschichte.

Außerdem dankt es die Natur, wenn wir nicht nur auf natürliche Materialien setzen, sondern auch tollen Möbeln ein zweites Leben schenken.

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Marni Alves

Hi, ich bin Marni und ich blogge über Interior und Design.

Schöne Stücke, Einrichtungsideen und Pflanzen sind meine aktuellen Lieblinge und ich freue mich, wenn Dir meine Artikel gefallen.

Du suchst Ideen für Dein Zuhause? Dann viel Spaß!

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